Mannheim, November 2007 – Die prebiotischen Ballaststoffe Inulin
und Oligofructose unterstützen gezielt den Aufbau einer gesunden
Darmflora und tragen so dazu bei, die Abwehrkräfte zu stärken.
Prebiotika sind eine Alternative oder Ergänzung zu probiotischen
Produkten und bereits in vielen Lebensmitteln enthalten.Inulin und Oligofructose machen fit für die Erkältungszeit
Eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung ist die Grundlage
für starke Abwehrkräfte. Aber auch eine ausgewogene Darmflora ist
wichtig, um das Immunsystem gegen Erkältungsviren zu schützen.
Lebensmittel mit prebiotischen Ballaststoffen können gezielte
Unterstützung leisten, denn sie dienen den nützlichen Mikroorganismen
im Darm als Nahrung: Diese werden in Wachstum und Aktivität angeregt,
schädliche Bakterien werden verdrängt. So kommt die Darmflora auf
natürliche Weise in Balance und hilft, die kalte Jahreszeit gesund zu
überstehen.
Pre- oder Probiotisch?
Der Unterschied ist einfach: Probiotische Joghurts enthalten
lebende Bakterienkulturen. Prebiotika dagegen sind rein pflanzliche
Ballaststoffe, die aus der Chicoréewurzel gewonnen werden und unsere
eigenen „guten“ Darmbakterien unterstützen. Die probiotischen Kulturen
müssen meist gekühlt werden. Die prebiotischen Ballaststoffe Inulin und
Oligofructose sind unempfindlich, deshalb können sie einer Vielzahl von
Lebensmitteln wie Brot, Müsli, Nudeln, Desserts, Getränken, Süßwaren,
Babynahrung und natürlich auch Milchprodukten zugegeben werden.
Ein unabhängiges Gütesiegel sorgt für Orientierung
Das herstellerunabhängige „Beneo“-Gütesiegel wird von einem
wissenschaftlichen Komitee nur an Produkte vergeben, die eine
ausreichende Menge Inulin und Oligofructose enthalten, um eine
nachweisbare Wirkung zu erzielen. So erkennen Verbraucher auf einen
Blick, welche Produkte tatsächlich den versprochenen Nutzen bringen.
International tragen mittlerweile fast 300 Produkte dieses Gütesiegel,
in Deutschland sind es bislang etwa 15.
Dieses Gütesiegel wurde im Mai vom Verbrauchermagazin Öko-Test
vorgestellt, die Beneo-Initiative von Industrie und Wissenschaft wurde
von der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET)
e.V. in Aachen mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Die vielfältige
Wirkweise von Inulin und Oligofructose wurde in über 300
internationalen Studien vielfach wissenschaftlich belegt.
Hintergrundinformationen zu Darm und Darmgesundheit
Der Darm ist mit ca. sieben Metern Länge das größte Immunorgan im
menschlichen Körper. Mit seinen feinen Darmzotten besitzt er eine
Oberfläche von ca. 400 m2. Im Laufe eines Lebens verarbeitet unser
Verdauungssystem 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit. Es
muss Giften, Mikroben, Säuren und Laugen widerstehen. Bei einer
gesunden Darmflora überwiegen Bakterien mit nützlichen Eigenschaften
gegenüber pathogenen Keimen. Dieses Gleichgewicht kann jedoch durch
unausgewogene Ernährung, entzündliche Darmerkrankungen, Stress oder
durch Einnahme von Antibiotika empfindlich gestört werden. Die
natürlichen
prebiotischen Ballaststoffe Inulin und Oligofructose besitzen eine regulierende Wirkung und arbeiten diesen Störungen entgegen.
Hintergrundinformationen zu Inulin und Oligofructose
Mittlerweile wurde die positive Wirkung von Inulin und
Oligofructose auf die Darmgesundheit in über 300 Studien
wissenschaftlich belegt: Die prebiotischen Ballaststoffe unterstützen
selektiv Wachstum und Aktivität der nützlichen Bifidobakterien und
bringen so die Darmflora ins Gleichgewicht. Dieser so genannte
prebiotische oder bifidogene Effekt hat wiederum viele positive
Folgewirkungen: Eine höhere Mineralstoffaufnahme aus der Nahrung und
eine bessere Einlagerung von Calcium in die Knochen, die Regulierung
der Verdauung und die Stärkung der allgemeinen Abwehrkräfte. Erste
Studienergebnisse weisen außerdem darauf hin, dass Inulin und
Oligofructose einen Beitrag zur Prävention von Dickdarmkrebs und
Herz-Kreislauferkrankungen leisten können.
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