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Wenn Kinder nicht mehr sprechen können
 
Geschrieben von firstlevel am Dienstag, 19. Februar 2008

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Bundesverband für Logopädie richtet Experten-Hotline ein
Frechen - Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie 2008 bietet der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) am Donnerstag, dem 6. März eine bundesweite Experten-Hotline zu allen Fragen rund um das Thema „Sprach- und Sprechstörungen bei Kindern nach Hirnschädigungen" an.


In Deutschland ziehen sich jedes Jahr mehr als 45.000 Kinder unter fünf Jahren alleine durch Unfälle eine Verletzung des Gehirns zu. Auch Hirnreifestörungen oder Krankheiten wie Hirntumore oder entzündliche Hirnprozesse können Sprach- und Sprechstörungen nach sich ziehen, die weitreichende Folgen für die weitere Entwicklung der Kinder haben können. Alleine 3.000 Kinder und Jugendliche erleiden in Deutschland jährlich eine Aphasie („Sprachverlust"), wobei die Zahl der nicht erfassten bzw. nicht erkannten Aphasien weit höher geschätzt wird.
Welche Folgen haben solche Erkrankungen im Bereich der Sprache und des Sprechens für die betroffenen Kinder, die teilweise noch mitten in der
Sprachentwicklung stecken? Welche Konsequenzen hat der Verlust der Sprache durch eine Hirnschädigung für ein Schulkind? Wie wirken sich die Kommunikationsstörungen in der Familie und im Freundeskreis aus? Was können Logopädinnen therapeutisch für diese Kinder tun?
Diese und weitere Fragen beantworten kompetente Logopädinnen des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) am 6. März 2008, dem Europäischen Tag der Logopädie, zwischen 17.00 und 20.00 Uhr, unter der zentralen Telefonnummer 01805 - 33 38 99 (ein Anruf kostet 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunk).
Der Europäische Tag der Logopädie wird am 6. März 2008 zum vierten Mal begangen. Ins Leben gerufen hat ihn der Europäische Dachverband der Nationalen Logopädenverbände, dem 30 Verbände aus 28 europäischen Ländern angehören. Einziges deutsches Mitglied ist der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl). In ihm sind ca. 10.000 freiberufliche und angestellte Logopäden organisiert.
 

Pressekontakt:

Deutscher Bundesverband für Logopädie
Margarete Feit
Augustinusstraße 11a
50226 Frechen
Tel. 02234-37 95 327
E-Mail: feit@dbl-ev.de

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