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Esoterik Gleichgewicht Forum
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Autor Thema: Buch "Elihu" (ein Weisheitsbuch)  (Gelesen 1387 mal)
Elihu
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« am: 24. Juli 2005, 03:34:01 »

Liebes Forum,

mein Freund Ferdinand Niehammer rezensierte mein Buch "Elihu; Hinterlassene Aufzeichnungen aus der Ewigkeit" und fasste Wesentliches zusammen. Da ich meine, das Thema interessiert hier, m?chte ich das Buch zur Diskussion stellen und bitte um freundliche Aufnahme:

?Elihu; Hinterlassene Aufzeichnungen aus der Ewigkeit?
von Wolfgang Wallner F.,
ISBN 3-902159-13-8

Der Inhalt:

Der Name Elihu ist hebr?isch, im Alten Testament (Hiob oder Ijob) angef?hrt und bedeutet ?ER ist mein Gott?.
Das Buch erz?hlt ?ber den Fund von Disketten auf einer M?llhalde, in deren Dateien Fragmente einer Wanderung und Belehrung eines Menschen durch Zeiten und Religionen in ungeordneter Reihenfolge gespeichert waren. Anhand dieser Wanderung erf?hrt Elihu die ?Verlagerung? Gottes vom Au?en ins Innen: Ein Komapatient (Martin) durchschreitet, angeleitet von ?Wesen?, seine wichtigsten, bisherigen Leben und erf?hrt dabei die eigene Wesenheit und damit seine Aufgabe.
Da die Aufzeichnungen Elihus unvollst?ndig und teilweise besch?digt waren, tragen Erg?nzungen aus verschiedenen Wissensgebieten durch den Autor zur Verst?ndlichkeit bei.

Das Buch ?Elihu? er?ffnet dem Leser ?berraschende, aber auch v?llig neue Einblicke in alte Weisheiten und erm?glicht dadurch neue Denkweisen zu einem neuen Weltbild.
So verschwinden die Grenzen zwischen Elihu, dem Autor aber auch dem Leser wegen der logischen Auswirkungen der geschilderten Ereignisse immer mehr, so dass am Ende nicht mehr eindeutig die Person Elihus festzumachen ist.

Wer ist Elihu? Vielleicht sogar der Leser selbst?

Das Buch macht (zum Teil auch mit taoistischen Stilelementen) in literarischer und verst?ndlicher Weise z.B. darauf aufmerksam, was es bedeutet, dass der Engel, der den Zugang zum Paradies bewacht, im Osten steht, oder warum Gott zu Ijob sagen kann: ?Und selbst wenn ich das ganze Universum eines Menschen vernichte, verursacht das nicht einmal ein Kr?useln auf der Oberfl?che der Sch?pfung!?

Ein Textauszug aus dem Buch ?Elihu? (aus dem Kapitel ?Michael und die alte Frau?):

. . . "Meinst du, dass alles, was wir sehen, sich nur in unserem Kopf abspielt", fragte Michael.
"Es k?nnte sein, dass alle Wahrnehmungen, die man f?r reale Objekte h?lt, Erscheinungen der eigenen, ich nenne es Geistnatur sind. Sicher k?nnen wir nur sagen, dass die Erscheinungen, wie du sagst, in unserem Kopfentstehen, zumindest zusammengesetzt werden. Ob sie da drau?en sind, ...wer wei?.
Es ist aber auch ein wenig gef?hrlich so zu denken. Du kannst leicht als Spinner angesehen werden, was aber nicht so wichtig w?re. Wichtig ist aber sicher, dass du meinst zu leben und du in eine bestimmte Zeit in einer bestimmten Gegend mit einer bestimmten Gesellschaft lebst. Immer findest du Aufgaben, die f?r dich und die Gesellschaft, die Zeit, den Ort wichtig und richtig sind. Du kannst nicht mit dem Hinweis auf die Unsicherheit deines Daseins diese Aufgaben vernachl?ssigen. Wenn es auch so w?re, dass alles nur Erscheinungen sind, so w?ren auch die gestellten Aufgaben Erscheinungen, auch sie k?men aus dir und werden von dir gestellt. Du musst jedenfalls versuchen, sie zu l?sen. Praktisch besteht daher kein Unterschied, ob du glaubst, du bist Realit?t oder eine Erscheinung." . . . .


Ein weiterer Textauszug (aus dem Kapitel ?Rechts und links vom Gelben Fluss?)

?Der Gelbe Fluss hatte seine Quelle an dem Platz, an dem die Sonne aufging und er erreichte das Meer in Richtung Sonnenuntergang. Am linken Ufer des Gelben Flusses lebte das Denken, am rechten wohnte das F?hlen.

Mit der Mittagssonne im R?cken sah Denken ?ber den Gelben Fluss. Dort erkannte es erstmals im Gras einen dunklen, wundersch?nen, aber unf?rmigen Schatten, der sich scheinbar wohlig am Ufer entlang ausbreitete. Denken wollte unbedingt wissen, was dort war. Noch nie hatte es etwas gesehen, das ihn in ?hnlicher Weise interessierte. Denken war sehr gescheit und wusste nat?rlich alles ?ber die Naturgesetze und so vermutete es zun?chst, dass dieser Schatten vom ihm selbst erzeugt wurde. Diese Vermutung erwies sich auch als richtig, denn wenn er sich bewegte, bewegte sich der Schatten. Seltsam war allerdings, dass es bei Bewegungen des Schattens eine Unruhe in sich feststellte, die nur durch einen Reflex zu beenden war. Denken musste unbedingt erfahren, was es mit diesem Schatten auf sich hatte und es rief ?ber den Fluss: ?Guten Tag, sch?ner Schatten. Wer bist Du?? Doch es kam keine Antwort.

Der Gelbe Fluss h?rte diese Frage. Er, der schon ewig dort sein Bett hatte, schon viel l?nger, als es Denken und F?hlen gab, hatte schon lange auf diesen Kontaktversuch gewartet. Es konnte einfach nicht richtig sein, dass auf seiner linken Seite sich etwas derart Helles befand, das durch ihn gehindert wurde, sich mit dem Dunklen auf seiner rechten Seite zu verbinden. Fr?her war er sich keines seiner beiden Ufer bewusst gewesen. Es war eigentlich so gewesen, dass er ?berhaupt keine Ufer besessen hatte. Erst als Denken und F?hlen auftauchten, musste er ein Bett ben?tzen. Er ahnte, dass Denken und F?hlen Ablagerungen seiner Selbst und nur durch seine Anwesenheit entstanden waren:
?F?hlen kann nicht sprechen?, raunte er Denken zu.

?Was ist F?hlen?? fragte Denken.

?F?hlen ist etwas, das nicht denken kann. Wenn es denken k?nnte, best?nde die Gefahr, das es vernichtet wird.?

?Wie kann etwas existieren, das nicht denken kann?? wollte Denken wissen.

?Ich habe dir schon gesagt, dass F?hlen, so wie es ist, nur ohne denken sein kann. Es ist ganz einfach da, eigentlich genau so, wie du da bist?, antwortete der Gelbe Fluss.? . . . .


Das Buch basiert auf folgenden Annahmen:

Nach Alain Aspect?s quantenphysikalischen Versuch (in den 80er Jahren des 20 Jahrhunderts) scheint es eine Tatsache zu sein, dass atomare Teilchen entweder in ?berlichtgeschwindigkeit miteinander kommunizieren oder aber gar nicht voneinander ?getrennt? sind (eine Trennung erfolgt ausschlie?lich in den Augen des Betrachters). Diese Interpretation wird vom Autor mit der Situation des Urknalls in Verbindung gebracht. Daraus folgt, dass alle Teile des Universums miteinander verbunden und voneinander abh?ngig sind, woraus die unbedingte Verantwortung, besonders der ?bewussten? Teile des Universums (das ist der Mensch) abgeleitet wird.
Eine weitere Annahme ist die f?r das ?berleben von Kulturen wichtige Voraussetzung f?r die Psyche des Menschen: Die Annahme einer ?sinnvollen? Existenz, woraus bisher in unserer Kultur zum Beispiel der Glauben (die Religion) abgeleitet wird (Carl Gustav Jung). Im Buch ?Elihu? leitet Wolfgang Wallner-F. aus diesen philosophischen Annahmen eine Theologie der Gott-Werdung des Menschen ab. In den B?chern der J?dischen, Islamischen und Christlichen Religionen (den monotheistischen Religionen) ist klar erkennbar, dass eine Entwicklung des Menschen zu einem ?Gottwesen? gewollt und beabsichtigt ist. Aber eine solche M?glichkeit ist auch in anderen Religionen ableitbar. Den Schritt zur Gottwerdung muss der Mensch der Aufkl?rung, also vereinfacht ausgedr?ckt der Mensch der westlichen Zivilisation nun aber bewusst gehen, da es um eine Synthese beider Gehirnh?lften, oder auch der Logik und des Gef?hls geht. Warum zuerst der Mensch der westlichen Zivilisation diesen Schritt machen muss, ist dadurch erkl?rbar, da er derzeit Tr?ger der Aufkl?rung ist (was ihn keinesfalls aber elit?r erscheinen l?sst).
Jedenfalls bedeutet das f?r den Menschen die Anerkennung und Annahme der Verantwortung f?r die gesamte ?Sch?pfung?. Aus diesem Hintergrund wird verst?ndlich, warum im Buch ?Elihu? Gott zu Ijob sagen kann: ?Selbst wenn ich das gesamte Universum eines Menschen vernichte, verursacht das nicht einmal ein Kr?useln an der Oberfl?che der Sch?pfung!?

Der Mensch ist ein m?glicher biologischer Versuch der Natur, Bewusstsein in die Materie einzugliedern. Wenn das fehlschl?gt, h?tte die Natur genug Zeit f?r weitere Versuche, der Mensch aber nicht!
Nach Ansicht des Autors ist es f?r das ?berleben einer Zivilisation von grundlegender Bedeutung, wie stark die Motive des menschlichen Handelns sind. Solche ?berlebenswichtigen Hintergr?nde entschieden bisher ?ber die weitere Existenz einer Kultur. Sollte der westliche Mensch auch in Zukunft Gott ausschlie?lich in ?toter Materie? (au?erhalb seiner selbst) suchen, wird er zu einer ebensolchen werden und sich immer mehr von seinen wesentlichen Inhalten entfernen, die ihm unter anderem auch die Idee eines Gottes brachten.

Das Buch enth?lt eine vertikale und horizontale Linie:
Die vertikale Linie ist eine Gleichsetzung der Zeiten, von Vergangenheit ?ber Gegenwart bis in die Zukunft, wobei auch die Situation im Zeitpunkt des Beginns des Urknalls einbezogen wird. Eine Annahme einer Zeit vor dem Urknall ist ja wegen der physikalischen Voraussetzung unm?glich. Die Zeit wird zur alleinigen Eigenschaft des Betrachters.
Die horizontale Linie verbindet ?stliche mit westlicher Philosophie und Theologie. So sind gro?e Teile des Buches in taoistischer Sprache abgefasst.

Das Buch ist haupts?chlich ein literarisches Werk, aber mit philosophischen Aussagen.
Eine Rezension zu ?Elihu; Hinterlassene Aufzeichnungen aus der Ewigkeit? von Wolfgang Wallner F.

Mit dem Buch ?Elihu? d?rfte Wolfgang Wallner F. das richtige Buch zur richtigen Zeit gegl?ckt sein. Rezensionen und Briefe von prominenter Seite, u.a. von der Teilhard-de-Chardin-Gesellschaft, von der Anthroposophische Gesellschaft in ?sterreich, der Mensa-?sterreich, von Philosophen (z.B. Universit?t Jena) usw. deuten an, dass mit dem literarischen Buch ein wichtiges Zeitproblem angesprochen, aber auch eine L?sungsm?glichkeit aufgezeigt wird.


Ausz?ge aus Briefen und Rezensionen zu ?Elihu?:

?Es ist ein wunderbares Werk und hat mich wie kaum ein anderes ber?hrt. Besonders tief aufgew?hlt hat mich die Parallelgeschichte von Martin und Jemima, an deren Ende Martin in der Klinik verstirbt. Kleine Unterschiede im Leben, andere Situationen und schon entwickelt sich ein vollkommen anderes Universum. Welche M?glichkeiten, aber auch welcher Schrecken kann daraus resultieren? Wann werden wir uns endlich daran machen, die M?glichkeiten unseres Bewusstseins zu erweitern? Ihr Buch kann dabei helfen. Ich danke Ihnen daf?r.?


?Ganz ehrlich: ich finde Elihu echt toll. Zum Beispiel die Frage nach dem Alter der Frau... so alt wie das Universum, wenn man auf die Stoffe abstellt, aus denen sie besteht. Ich denke, man kann - wenn man mal eine neue Sichtweise auf die Dinge nimmt - zu ganz erstaunlichen Erkenntnissen kommen. Das ist nicht immer einfach, weil man sich geistig bewegen (was den meisten Menschen schwerer f?llt als k?rperliche Bewegung) und manchmal die eigene Sichtweise hinterfragen muss. Aber es lohnt sich. Ein Vergleich, der mir da einf?llt, ist der Aufstieg auf einen gro?en Berg. Unheimlich anstrengend... aber wenn man einmal oben ist und in die Gegend gucken kann ist das die wunderbarste Belohnung, die ich mir denken kann f?r so eine Strapaze.?


?Ich finde es sehr interessant, speziell der naturwissenschaftliche Aspekt, konkret "Aspect's Aspekt?. Ohne eine Zusage machen zu wollen, k?nnte ich mir vorstellen, dass ein Vortrag durchaus interessant w?re, nur w?rde ich dazu von Ihnen gerne Konkretes wissen, da Ihr Buch - und damit das Thema - einen sehr weitgespannten Bogen umfasst.?


?Ich habe Ihr Buch mit gro?er Bewunderung und tiefem Nachdenken gelesen. Meine kurze Rezension kann dem Inhalt und dem Gehalt des Ganzen nat?rlich nicht gerecht werden. Man sollte den k?nftigen Lesern aber auch etwas ?berlassen. Besonders sch?n fand ich, dass Sie das Gedicht von Novalis (S. 210) aufgenommen habe. Ich habe dieses Gedicht in meiner ?bersetzung ins Niederl?ndische schon im Juni 2000 in unserer Zeitschrift GAMMA (Jahrgang 7, Nr. 2) aufgenommen, weil ich darin eine Seelenverwandtschaft zu Teilhard versp?rte. Ich schicke Ihnen diese meine ?bersetzung.?

Der Autor:

Wolfgang Wallner-F. wurde in ?sterreich, in Krems an der Donau, geboren und ?bersiedelte im f?nften Lebensjahr mit seiner Familie nach Wien.
Um die Welt kennen und verstehen zu lernen, betrieb er selbstst?ndig verschiedene Studien, z.B. in den Gebieten Zellbiologie, Relativit?tstheorie, Quantenphysik, Kosmologie, Psychologie und Philosophie um endlich darauf zu kommen, dass ausschlie?lich die eigene Psyche den Dingen Wert oder Unwert gibt. Die Besch?ftigung mit der Bibel, mit ?stlichen Philosophien aber auch mit Teilen der Alchemie (C.G. Jung), mit Meister Eckehart, Jakob B?hme, Martin Buber, Teilhard de Chardin und anderen Denkern und Dichtern f?hrte geradewegs zu dem Auffinden der Disketten und damit zu ?Elihu?.

Leseproben, Rezensionen, Motive, Gespr?che und alles Wissenswerte ?ber das Buch findet man auf der Internetseite des Buches: http://elihu.wolfgangwallnerf.com

Ich danke f?r die Aufmerksamkeit und w?re ?ber (nette oder interessierte?) Reaktionen erfreut.
Bis bald
Gespeichert

lihu
(alias Wolfgang Wallner-F.,
Schriftsteller, Wien)
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