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Esoterik Gleichgewicht Forum
21. November 2008, 04:57:45 *
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Autor Thema: Reise mit Schwierigkeiten...  (Gelesen 1777 mal)
sternchen
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« am: 19. März 2006, 21:56:40 »

Hallo ihr Lieben,
mal wieder ein sehr realer Traum...vielleicht habt ihr ja eine Ahnung, was er beudetet k?nnte.
Dankesch?n das Sternchen.

Der Traum beginnt damit, dass ich eine Reise antrete mit dem Fahrrad. Unterwegs komme ich an der Kaserne eines Freundes vorbei (Derjenige ist tats?chlich beim Bund und in ner Kaserne). Ich sehe es als Gelegenheit, ihn noch mal zu sehen, bevor ich weiterradle. Ich lande auf einer Beerdigung in dieser Kaserne...aber ehe diese beginnt, l?st sie sich auf. Ihn sehe ich bei meiner Abreise nur von weitem und bin mir auch nicht sicher und das verschwommen. Wer da beerdigt wird, wei? ich auch nicht, niemand der mir nahesteht.

Ich fahre weiter und mein Weg geht durchs Gebirge. Es wird eisig und die erste M?glichkeit ist ein Tunnel (eigentlich ists nur ein Durchgang, der in meinem Traum zwar auch Auto hidurchlie?e, aber von der Logik viel zu klein dazu ist. Es sieht eher wie ein Kriechtunnel). Bevor ich dahin komme, ist der Weg sehr steil und ich fahre im kleinsten Gang, komme aber hoch. Mir kommt ein anderer Radfahrer entgegen. Mir rutscht das Hinterrad einmal weg und ich gehe den letzten Rest zu Fu?. Als ich an dem Durchgang ankomme, ist die Seite vom Gegenverkehr dicht vereist (klares Eis) und auf meiner Seite kommt mir gerade ein St?ck gel?stest Eis entgegen. Der Tunnel ist unpassierbar und ich muss umkehren.

Nachdem ich umkehre, bin ich pl?tzlich an einer Schlucht. Also das genaue Gegenteil, die nun mein einziger Weg ist, das Hinderniss zu ?berqueren und weiter zu kommen. Es haben sich mittlerweile ein paat Leute angefunden, die das gleiche Problem mit der Fahrt haben, wie ich. Wir sind am Abgrund. Es ist sehr gef?hrlich und 2 der 5 Leute machen sich auf die Suche nach einer L?sung. Ich bleibe mit einem scheinbar Behinderten und noch jemandem zur?ck. Sp?ter im Traum nenne ich ihn authtistisch, der nicht spricht und nur vor sich hin starrt seine extrem, verschwommenen Augen fallen mir auf. Als die 2 anderen jedoch weg sind, spricht er ganz normal mit mir und sagt, er kenne mich aus einem fr?heren Leben und er mochte mich schon immer. Sein Blick wird v?llig klar. Er ist also v?llig normal und bleibt dies auch weiterhin. Als ich dies entdecke l?st sich irgendwas von dem, worauf ich liege, es f?llt einfach unter mir weg (ich habe die ganze Zeit schon Angst, abzust?rzen und die H?he ist wahnsinnig, ich hab immer mal wieder nach unten geschaut, was mit einem sofortigen Schwindel bestraft wurde). Ich st?rze beinahe ab, kann mich aber mit den H?nden fangen und festhalten Ich schluchze und weine, dass man mir hilft. Ich bin gel?hmt vor Angst. Die anderen kommen zur?ck und lachen. Nicht b?se, aber so als w?re da gar kein Problem, wie ich da ?ber dem Abgrund h?nge, sondern einfach nur ne kleine Dummheit von mir. Ich f?hle mich nicht ausgelach eher ein wenig beschmunzelt. Sie helfen mir nach oben. Alleine habe ich die Kraft nicht mehr.
Dann pr?sentieren sie eine L?sung gefunden zu haben, die uns erlaubt, die Fahrt weiterzumachen. Dies ist ein langsamer Abstieg ins Tal, der noch verschneit ist und den wir erst mit M?he aufschaufeln m?ssen. Ich sehe eine Markierung der Strecke in einer Karte wie bei einer Skipiste.
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Ortnit
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« Antwort #1 am: 22. März 2006, 13:01:33 »

Hallo Sternchen,

Das ist ein interessanter und komplexer Traum. Beim durch lesen bin ich bei bestimmten Begriffe h?ngen geblieben.  Die habe ich mit ihren Bedeutungen mal aufgelistet. Vielleicht helfen sie dir ,bei der  Deutung deines Traumes. Lasse dich inspirieren ......

Freund
Sehen Sie sich im Traum mit einem Freund, ist das die Warnung vor un?berlegten Handlungen.
Tr?umt ein einsamer Mensch von einem Freund, sehnt er sich nach Geselligkeit.
Streiten Sie mit einem Freund, sind Sie nicht treu.
Die Gef?hle, die Sie dem Freund im Traum entgegenbringen, empfinden Sie auch im realen Leben.

Fahrrad
er von einem Fahrrad tr?umt, ist ein fr?hlicher, naturverbundener Mensch.
Ist die Fahrt anstrengend, werden Sie sich noch abstrampeln m?ssen, um an Ihr Ziel zu kommen.
Kaufen Sie sich im Traum ein Fahrrad, sollten Sie sich mehr um Ihren K?rper k?mmern.
Ein besch?digtes oder umgeworfenes Fahrrad k?ndigt Probleme und Hindernisse in der n?chsten Zeit an.
Das Fahrrad verweist auf Jugend und vielleicht auch auf das erste, aufregende Bewusstwerden der Sexualit?t.

fahren
mit welchem Fahrzeug sind Sie unterwegs?
Fahren Sie selbst oder werden Sie gefahren?
Das l?sst darauf schlie?en, wie aktiv Sie in der letzten Zeit waren.
Sind Sie selbst der Fahrer, wollen Sie eine Ver?nderung Ihrer derzeitigen Situation - sind Sie Beifahrer, lassen Sie sich gerne treiben.
Damit ist immer eine Ver?nderung in Ihrem Leben in Sicht, ein Weiterkommen.

Beerdigung
ist kein schlechtes Omen, von einer Beerdigung zu tr?umen.
Es handelt davon, dass etwas "begraben" wird, das kann ein Streit, eine Freundschaft oder ein Vorurteil sein.
Es hat eine Ver?nderung stattgefunden, etwas, das Ihnen am Herzen lag, ist bereinigt.
Es dr?ckt vielleicht die eigene Angst vor dem Tod aus.
An der Beerdigung eines Angeh?rigen teilnehmen zeigt, bei Sonnenschein, gesunde Beziehung und gl?ckliche Heirat im Verwandtenkreis, bei Regen Krankheiten, schlechte Nachrichten von Abwesenden, Gesch?ftseinbr?che.
Eine Beerdigung, auf der es traurig zugeht, mit betr?bten Gesichtern, k?ndigt widerw?rtige Umst?nde an.
Selbst begraben werden soll Gesundheit und langes Leben bedeuten.


Gebirspass
Der Pass im Gebirge ist der Punkt eines beschwerlichen Lebensweges, der nun auf Neuland hoffen l?sst, andere Traumsymbole werden erweisen, ob dabei ein Erfolgsh?hepunkt erlangt wurde, der aber nicht mehr gesteigert werden kann, weil nun - auf das Traumbild bezogen - der Abstieg beginnt.
Sie werden die Kehrseite einer Sache oder eines Menschen kennen lernen.

Stra?e
Hier ist der eigene Lebensweg gemeint.
Eine Stra?e sehen zeigt an, wie die n?chste Zukunft verl?uft, oft wird das als Symbol der Hoffnungen verstanden.
Sehen Sie im Traum Stra?enschilder oder Wegweiser, so sind diese tats?chlich zur Orientierung f?r Psyche und Geist gedacht.
Schl?ngelt sie sich kurvenreich durchs Gebirge, gibt sie Auskunft ?ber die Schwierigkeiten, die sich Ihnen auf dem Weg nach oben, zum Erfolg, entgegenstellen.
Lauern im Traum Gefahren, R?uber, Weglagerer oder wilde Tiere am Stra?enrand, meint dieses Bild, Sie m?ssen die Menschen, die Ihrem Fortkommen im Wege stehen und die Ihnen der Traum in vielerlei Gestalt vorgaukelt, erkennen lernen, um sich vor ihnen im Alltag sch?tzen zu k?nnen.
Schlechte Wege oder enge Pfade behindern das Fortkommen ebenfalls.
Eine Stra?e voller Menschen kann das Bed?rfnis nach Geselligkeit anzeigen, aber auch vor schwerwiegenden Konflikten warnen.

Tunnel
sie sehen Ungewi?heit vor sich und verm?gen nicht, auf eine bessere Zeit zu hoffen.
Ihn sehen oder durchfahren k?ndigt tr?be Tage an.
Irren Sie im Traum in einem Tunnel umher, leiden Sie wahrscheinlich unter gest?rter Darmt?tigkeit.

Schlucht
eine Schlucht zu sehen bedeutet, dass es besser ist, weit weg zu sein als dicht dabei, es tritt demn?chst irgendeine verf?hrerische Sache an Sie heran,
- eine hinabsteigen: mit etwas Vorsicht sind gro?e Erfolge zu erzielen,
- hinabfallen: Entt?uschungen, Kummer, Not.

Abgrund
in Abgrund zeigt Lebensschwierigkeiten an, die ?berbr?ckt werden k?nnen.
Der Sturz in einen Abgrund zeigt auf Verd?chtigungen und Anschuldigungen - ?berstehen Sie den Absturz unverletzt, wird Ihre Ehre wieder herzustellen sein.
Stehen Sie am Rand des Abgrundes, sollten Sie in den folgenden Tagen sehr aufmerksam sein.
In einen Abgrund schauen kann bedeuten, dass Sie ins eigene Unbewusste blicken.
Gleiten Sie in den Abgrund, ist das als noch massivere Warnung zu verstehen, zeigt vielleicht auch an, dass Sie Schwierigkeiten nicht mehr entgehen k?nnen.
St?rzen Sie in einen Abgrund hinab, kann das eine bevorstehende pers?nliche Katastrophe ank?ndigen.
Je nach den pers?nlichen Lebensumst?nden bedeutet der Sturz auch, dass Sie in ein unerwartetes Gl?ck fallen werden, insbesondere bei weicher Landung auf dem Grund. Oft steht aber auch seelischer Kummer ins Haus, manchmal setzt der Traum dann auch eine momentane Lage aus dem realen Leben um - etwa den Sturz aus dem Bett, dem ein sofortiges Erwachen folgt.
G?nstig zu deuten ist es, wenn Sie Steine in den Abgrund werfen oder ein Felsbrocken hinabrollt, das symbolisiert die Befreiung von Sorgen und N?ten, die wie ein Fels auf Ihrer Seele lasteten.
Werfen Sie einen Menschen in den Abgrund, l?sen Sie sich voraussichtlich bald aus einer Beziehung, die nur noch eine Belastung darstellt.
Wenden Sie sich vom Abgrund ab, verschlie?en Sie vor Tatsachen die Augen.
Steigen Sie in den Abgrund, sollten Sie den Grund f?r eine scheinbar ausweglose Lage finden, damit Sie sie leichter ?berwinden.
Der Traum weist auf eine Angst vor Kontroll- oder Identit?tsverlust.
Der Abgrund deutet auch darauf hin, dass Sie sich mit Gegensatzpaaren wie richtig und falsch oder gut und b?se abfinden.

Menschen
Eine Menschenmasse zeigt, wie Sie sich auf andere Menschen, vor allem in sozialer Hinsicht, beziehen. Dieses Traumsymbol kann jedoch auch ein Hinweis sein, dass Sie sich verstecken oder Aspekte Ihres Selbst verbergen wollen. Vielleicht geht es um die Vermeidung von Verantwortung.
Eine gro?e Menschenmasse kann auch ein Hinweis auf Informationen sein, mit denen Sie vielleicht nicht umgehen k?nnen.
Werden Menschen von Ihnen als h?sslich und ekelhaft empfunden werden, stellt das Ihre Schattenseite dar. Versuchen Sie konkret zu beschreiben, was Sie an dieser Person als h?sslich empfinden. Deuten Sie das symbolisch.
Eine besonders starke Verdr?ngung des Schattens liegt vor, wenn Sie sich selbst als h?sslich und ekelhaft im Traum empfinden. M?glicherweise gibt es wichtige Einstellungen und Ereignisse, die Sie zu bereinigen, zu ?ndern oder wieder gutzumachen haben.
 
Leute
sehen Sie viele, folgt ein Ungl?ck, kommen sie auf Sie zu, bedeutet es ?ble Nachrede.
Schwarz gekleidete k?ndigen evtl. einen Todesfall an oder Sie werden einen Unfall erleben.
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Alles Liebe -Alles Beste
Orian
sternchen
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« Antwort #2 am: 29. März 2006, 21:54:48 »

Dankesch?n...
Besch?ftigst Du dich viel mit Traumdeutung,Ortnit? Denn ich hab ganz ganzt viele Tr??ume, die mich manchmal ein wenig ratlos machen.

LG das Sternchen
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Ortnit
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« Antwort #3 am: 30. März 2006, 08:19:10 »

Hallo Sternchen,

konntest du aus dieser Information f?r dich eine Antwort finden ?
Als au?en stehender kann man nur Hinweise geben, das Bild dazu mu? man f?r sich alleine erschaffen.  

Also ich mach das nicht Beruflich :-) aber es ist ein Teil von vielen Dinge mit den ich mich besch?ftige.
Da ich selber in meinen Tr?ume viel Reise und erlebe , empfinde ich die Tr?ume nicht immer nur als Botschaft sonder stellen wei?e auch eine Ebene wo ich aktiv bin.
Wenn du Tr?ume hast, dann schreib sie ruhig hier im Forum nieder und dann werden wir schon eine Antwort f?r dich finden.:wink:
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Orian
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« Antwort #4 am: 30. März 2006, 13:12:04 »

tag in die runde,
zu Beerdigung f?llt mir spontan noch etwas ein. in verbindung mit tod muss dieses beides nicht immer negativ behaftet sein. es kann auch etwas neues symbolisieren welches empor gehoben werden m?chte, kann.

mfG B!
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Oh Menschen Seele vergi? nicht das du Fl?gel hast"
Esla
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« Antwort #5 am: 31. März 2006, 22:11:54 »

Hallo Sternchen,

f?r diesen Traum bin ich vielleicht schon ein bisschen sp?t dran. Dennoch m?chte ich dir noch etwas dazu sagen. Vielleicht hilft es dir bei diesem Traum, vielleicht hilft es dir auch bei zuk?nftigen Tr?umen. Vielleicht trage ich auch Eulen nach Athen, dann hilft es vielleicht jemand anderem.

Mein Wissen ?ber Tr?ume verdanke ich zum gr??ten Teil dem Buch ?Deine Tr?ume. Schl?ssel zur Selbsterkenntnis. Ein psychologischer Ratgeber? von Ann Faraday. (Welches ich dir hiermit w?rmstens empfehle, wenn dich das Thema Traumdeutung wirklich interessiert). Mir ist in der Zeit als ich mich intensiver mit Tr?umen besch?ftigt habe (ist mittlerweile gut 10 Jahre her) kein vergleichbares ?ber den Weg gelaufen.

Grunds?tzlich beziehen sich Tr?ume wohl auf die Ereignisse und Gef?hle, die wir am Tag zuvor oder in der letzten Zeit erlebt haben. Und, jetzt wird es spannend: Sie sollen vor allem den Teil wiederspiegeln, den wir unbewusst wahrgenommen haben, den wir aber im Trubel des Tages gar keine Beachtung geschenkt haben.
Und Tr?ume haben ihre ganz eigene Ausdrucksweise. Diese ist so vielf?ltig, dass es hier den Rahmen sprengen w?rde, sie aufzuz?hlen, aber alle Interessierten sei noch einmal obiges Buch w?rmstens ans Herz gelegt.

Ich versuche mich jetzt einfach mal an deinem geschilderten Traum. Vorausschicken m?chte ich aber noch etwas ganz Wichtiges. Du hast aus dir selbst den Traum geschaffen. Bei allem was ich (oder jemand anderes) schreibe, kannst du immer dein Herz befragen, ob du ein stimmiges Gef?hl hast, oder ob du innerlich oder gar wirklich den Kopf sch?ttelst. Folge dem Gef?hl. Wenn du den Kopf sch?ttelst, so haben wir Au?enstehenden zwar unsere Assoziationen zu den Tr?umen genannt, aber dies muss nicht mit deiner inneren Bedeutung ?bereinstimmen. Du kennst in dir die Deutung deines Traumes und kannst dich deshalb auf dein Gef?hl verlassen.

Also meine Gedanken zu deinem Traum:

Als erstes w?rde ich mich fragen, welche Bedeutung f?r mich dieser Freund hat. F?r was steht er, vielleicht sogar f?r einen Lebensabschnitt. Wann hast du ihn kennengelernt, was verbindet euch, hat(?) euch verbunden....

Die Beerdigung w?rde ich mal ?bertragen w?rtlich auffassen: ?etwas Beerdingen?, also etwas abschlie?en, beenden (was, wie B! sagt dann auch Raum f?r einen Neuanfang bietet). Also nach meinem Gef?hl l?sst du an der Stelle etwas hinter dir. (Von daher mag es interessant sein, f?r was dieser Freund steht. Warum du gerade diesen Freund in der Kaserne ausgew?hlt hast).

Und dann geht die Reise (des Lebens?) weiter.
?brigens: mit dem Fahrrad!
Tr?ume benutzen oft h?chst am?sante Wortspiele.
Mit dem Fahrrad. Dabei muss ich assoziieren: da musst du dich ja gewaltig abstrampeln.
Kann also ein Ausdruck daf?r sein, dass du das Gef?hl hast, dich gerade m?chtig anzustrengen, dich abzustrampeln. (Aber mit Erfolg, schlie?lich kommst du den Berg ja hoch, wenn auch im ersten Gang, also mit m?chtig viel Strampelei.)
Auch das Gebirge spricht m.E. f?r etwas das du gerade versuchst zu bew?ltigen.

Eis, eisig, klares Eis, gel?stes Eis.
Frage dich selbst, was dir das Eis sagt, was eisig ist. Eisiger Gegenverkehr?
Gel?stes Eis? Was l?st sich, was f?llt von dir ab (und dir damit scheinbar entgegen).
Tunnel?
(Hierzu fehlen mir konkrete Assoziationen.)
Du drehst auf jeden Fall um, weil dir der Weg versperrt scheint.

Ganz spannend finde ich den Teil, als du am Abgrund mit dem ?autistischen? Menschen stehst und entdeckst, dass dieser ja in deiner Gegenwart ganz normal ist. Etwas auf dem du liegst bricht weg und deinen Angst abzust?rzen vergr??ert sich.

Es ist schwer hier von au?en eine Deutung zu geben, aber ich denke, du kannst das selber. Dein Traum sagt dir, dass du bei einem Menschen, der auf dich behindert, gest?rt, sonderbar gewirkt hast, entdeckt hast, dass er ja ganz normal ist. Und dar?ber hinaus, spricht er dich ja ?beraus freundlich an (wenn er dich schon immer mochte!) Der Autist ? also der v?llig in sich gekehrte, zur Kommunikation unf?hige, macht dir ein solch herzliches Kompliment. Welch Widerspruch!!!!
Und diese Entdeckung scheint so gewaltig zu sein, dass sie dir den sicheren Boden unter den F??en nimmt. Etwas (von dem du immer dachtest, dass es so und so ist, scheint jetzt ganz anders zu sein). Der sichere Boden bricht, weg und du hast Angst abzust?rzen. (Angst vor dem Neuen, Ungewohnten?).

Dann kommen die anderen zur?ck und lachen gutm?tig ?ber dich. F?r sie scheint deine Situation nicht bedrohlich zu wirken. Vermutlich weil sie wissen, dass die Situation nicht bedrohlich ist. Sie helfen dir wieder auf die F??e, sie helfen dir nach oben und pr?sentieren dir dann den weiteren, wenn auch m?hsamen Weg.

Fragen w?rde ich mich noch, ob diese Leute f?r konkrete Personen/ Umst?nde stehen, oder ob sie ein unbekanntes Geschenk deines Ichs sind. Vielleicht stehen sie nicht f?r konkrete Leute, aber dein Traum sagt dir unmissverst?ndlich, dass du dir eigentlich keine Sorgen machen brauchst. Der Weg ist zwar nicht leicht, aber es geht immer weiter und ?ngste sind unn?tig.

Zum Schluss noch ein paar weitere grunds?tzlichere Anmerkungen zu Tr?umen. Du erinnerst dich sehr gut und sehr ausf?hrlich an diesen Traum. Dadurch lieferst du sehr viele Bilder. Nach meiner eigenen Erfahrung - und hier scheint mir das auch so zu sein ? wiederholen lange Tr?ume in immer wieder anderen Bildern ein ?hnliches Motiv.

Die Beerdigung ? etwas hinter sich lassen.

Eis l?st sich und kommt dir entgegen ? etwas Vereistes, Eingefrorenes l?st sich und du hast das Gef?hl, dass dich das bedroht.

Der Autist (der Vereiste???) macht pl?tzlich herzlich zugewandte Aussagen (das Eis bricht)..
Am Abgrund l?st sich etwas, auf dem du liegst und schon wieder das Gef?hl der Bedrohung (das abgebrochene Eis kommt dir entgegen)..
Aber auch das Geschenk deines Traumes. Das milde L?cheln der anderen Leute. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wie es dir in dem Moment scheint. Es geht ja auf alle F?lle weiter.

Merkst du, was ich meine, wenn ich sage, das Tr?ume immer wieder in anderen Bildern das gleiche Motiv wiederholen?

?brigens sehe ich zwei M?glichkeiten f?r den Autisten. Es kann sein, dass er sich auf eine Person deines Lebens bezieht, es kann aber auch gut sein, dass er einen Pers?nlichkeitsteil von dir darstellt. Etwas vereistes in dir ist weggebrochen. Das ist ungewohnt und deshalb empfindest du es noch als Bedrohung. Ein anderer Teil in dir (die anderen Leute) ist sich aber auch schon dessen bewusst, dass das ganze gar nicht so bedrohlich ist.

Es gibt ?brigens noch eine nette Methode, noch etwas tiefer in die Traumbedeutung einzutauchen. Du kannst dir Traumfiguren ?vorkn?pfen? und mit ihnen gedankliche Gespr?che f?hren. F?r weitere Hinweise dazu, verweise ich noch einmal auf das von mir genannte Buch.

So, ich hoffe, ich konnte dir ein paar hilfreiche Gedanken mit auf den Weg geben. Wenn ich das Ganze jetzt so durchles, wird mir auch bewusst, wie das mit der Traumdeutung ist. Erst einmal gehe ich die einzelnen Szenen durch, schaue, was ich damit anfangen kann. Sp?ter kristallisieren sich die Motive heraus, ich wei? schon mehr ?ber den Traum, es wird konkreter. Und so kann ich Schritt f?r Schritt immer tiefer in das Thema eintauchen.

Ich w?nsche dir viel Spa? und viele tolle Einsichten bei der weiteren Besch?ftigung mit deinen Tr?umen.

Liebe Gr??e und alles Gute
Esla
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sternchen
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« Antwort #6 am: 01. April 2006, 20:32:01 »

Hallo Elsa,
danke f?r Deine unheimlich ausf?hrliche Antwort.
Der Traum ist schon ein wenig ?lter und seitdem hat sich tats?chlich sehr vieles ge?ndert.

Der Kontakt zu dem "Freund" brach bald nach dem Traum ab. Er hat keine weitreichende Bedeutung.

Ich fahre st?ndig Fahrrad in meinen Tr?umen...wenn es mal ein Auto ist, versagen dort IMMER die Bremsen oder die Polizei h?lt mich an. (auch mal interessant, was das hei?t.)
Schnee und Eis durchziehen meine Tr?ume auch h?ufig. wobei ich dabei im Traum selber meist ein gutes Gef?hl habe. Danach das Eis als Symbol aber einen negativen Touch bekommt...

Tr?ume mit Autisten oder anderen habe ich sonst nicht weiter gehabt...kann dieser Erscheinung als auch den anderen Fremden, keine Personen zu ordnen, an die ich mich bewusst erinnere.

Und ja, wenn ich es mir recht ?berlege, dann kehren oft Tr?ume wieder mit anderen, aber stets ?hnlichen Bildern,...zumindest in bestimmten Zeitabschnitten...



Heute nacht hatte ich allerdings einen Traum, der auf mich beklemmend wirkt:

Ich kann mich nicht so detailliert an die Bilder erinnern, wie normalerweise, war aber auch totm?de,als ich aufgewacht bin und ver?ngstigt.

In dem Traum geht es um einen Mann und eine Frau. Ich bin gleichzeitig beide und doch keiner.
Irgendwann gibt es einen Streit (wei? nicht mehr, worauf begr?ndet) und die Frau flieht rennend. Der Mann rast mit dem Auto hinterher und versucht, sie zu ?berfahren. Ein Baum hindert ihn an seinem direkten Weg. Dennoch gelingt es ihm, die Frau dann auch zu Fu? einzuholen...auf einem gro?en gr?nen Rasen inmitten von Wohnh?usern. Er z?ckt ein Obstmesser und sticht auf sie ein. Sie blutet stark und beide wissen, dass sie aufgrund der Verletzungen sterben wird. Daraufhin schickt er sie in das Auto zur?ck, sie solle sich dort ausruhen und wenn sie m?de w?rde einfach einschlafen. Passanten stehen neben dem Schauplatz und doch weit entfernt. Sie l?uft beschwerlich und steigt ein. Er kommt ohne Hast hinterher. Die Angst der Verfolgung ist komplett weg. Die Angst vor ihm ebenso. Er sieht sie an, h?lt ihre Hand, sagt ihr, dass er sie liebt. Und ?berall ist Blut. Dann bin ich aufgewacht.

Der Traum war so verwirrend, da ich nicht wei?, zu welchem Zeitpunkt ich die Verfolgte und wann der Verfolger war. Ebenso mit Verletzte und Verletzender.    Aber ich verk?rpere diese Personen und sehe das Schauspiel nicht als Au?enstehender.
Vielleicht f?llt Euch ja wieder was ein.

LG das Sternchen
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Ortnit
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« Antwort #7 am: 04. April 2006, 14:22:47 »

Hallo Sternchen
Da hast du ja wieder was sch?nes getr?umt :wink:
Du brauchst nicht ver?ngstigt zu sein, wie in den vorigem Traum, hei?t Tot oder erstochen werden nicht immer gleich was schlimmes.

Noch ein mal vorweg, du allein kennst die deutung deines Traumes. Wir k?nnen dir nur Hinweise geben oder so.

F?r mich h?rt sich nach einer Dualit?t von deinem inneren Mann und Frau an. Das  M?nnliche in dir will das Weibliche in dir einsch?chtern . Wie er die Oberhand hat ist er seiner Position sicher.

Blut
Blut ist ein Lebenssymbol.
Bluten kann den Verlust von Kraft zeigen, es zeigt auch eine Verwundung der Seele.
Nicht selten ist es Ihnen im wachen Zustand ?berhaupt nicht bewusst, dass Sie an den Verletzungen der Seele innerlich zu verbluten drohen.

Frau
Tr?umt eine Frau von einer anderen Frau, ist das als das eigene Unterbewusste zu sehen. Es soll auf Charaktereigenschaften hingewiesen werden, die Ihnen bisher nicht bekannt sind.

Mann
Nach C.G. Jung bedeutet der unbekannte Mann, In Frauentr?umen der Animus, die unbewusste m?nnliche Seite der Frauenpsyche.

Vielleicht hilft es dir ein Bild zu bekommen und das es dir die Angst nimmt.
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Orian
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« Antwort #8 am: 04. April 2006, 15:57:28 »

Hallo Ortnit.
wieder einmal vielen Dank. Das mit der m?nnlichen und weiblichen Seite passt perfekt..ich muss nur mal dr?ber nachdenken, was mir der Traum sagt.

Meine m?nnliche Seite ist sehr dominant in meinem Denken. Obwohl ich durch und durch Frau bin und mich auch als solche f?hle...aber vielleicht nicht typisch Frau,zumindest, wenn es um ein eigenes Seelenleben geht.
Ich m?chte auch nicht, dass die m?nnliche Seite ?berhand nimmt, weil ich die Aspekte der weiblichen sehr gern habe. Aber die m?nnliche ist halt unheimlich stark - was f?r ne Parallele ;-) Und sie scheint mich zu sch?tzen. Die Frage ist f?r mich nur, welchen Preis ich f?r den Schutz bezahle.

Wenn es also mein Wunsch ist, auch mehr die weibliche Seite zuzulassen, weil der eingebildete Schutz der m?nnlichen mir einiges verwehrt,bzw. mich in bestimmten Richtungen einengt - was sagt mir der Traum, dass die m?nnliche, die weibliche ersticht?
Welche Wandlung k?nnte mein weiblicher Teil vollziehen (ich gehe von Wandlung, in keinem Fall von Tod aus)? Neben dem, dass er es schafft, st?rker zu werden ohne den m?nnlichen damit einzuschr?nken.
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Ortnit
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« Antwort #9 am: 05. April 2006, 15:26:10 »

Hallo Sternchen

Da hast du gute Fragen f?r dich gefunden, jetzt hei?t es sich mit ihnen Spielerisch zu besch?ftigen. Denn die Antworten tr?gst du in dir.
Auf ein Zitat von dir m?chte ich noch was sagen:

?Welche Wandlung k?nnte mein weiblicher Teil vollziehen (ich gehe von Wandlung, in keinem Fall von Tod aus)? Neben dem, da? er es schafft, st?rker zu werden ohne den m?nnlichen damit einzuschr?nken.?

Interessant das du die m?nnliche Seite nicht einschr?nken willst, damit der Weibliche Teil etwas wachsen kann !!! Meiner Meinung nach kannst du nur ein Gleichgewicht  herstellen durch nehmen und geben. Du mu?t schon von einer Seite was abnehmen damit die Andere die L?cke f?llen kann !!!
Naaa was meinst du Huch
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Orian
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