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« am: 29. Januar 2005, 11:34:41 » |
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Infektion erstmals bei einem Australier nachgewiesen
Sydney - F?r ?berlebende wurde jetzt mit einer m?glicherweise t?dlichen Pilzinfektion ein weiteres m?gliches Gesundheitsrisiko nachgewiesen. The Lancet berichtet von einem Australier, der derzeit gegen Mucormykose behandelt wird. Es wird angenommen, dass sich seine Wunden infiziert haben. ?rzte gehen davon aus, dass ?hnliche F?lle die Anzahl der Todesopfer in den betroffenen Regionen noch weiter erh?hen werden. Ein Pilz, der im Erboden und in verfaulender Vegetation vorkommt, verursacht eine Infektion, die in bis zu 80 Prozent der Erkrankungen t?dlich endet. Die Schwere der Erkrankung h?ngt laut BBC von der Lage des Infektionsherds und dem Immunsystem des Patienten ab.
Der 56 Jahre alte Mann wurde von Sri Lanka in das St. George Hospital in Sydney ?berstellt. Seine Strandh?tte brach zusammen. Der Mann wurde durch die Tr?mmer ins Freie geschleudert und gelangte schlie?lich auf ein einen Kilometer entferntes Reisfeld. Er nahm wiederholt Meerwasser zu sich, atmete es jedoch nicht ein. Seine Wunden wurden mit sauberem Wasser gereinigt, bevor sie verbunden wurden. Er erhielt zus?tzlich eine Erste Hilfe Behandlung in einem regionalen Krankenhaus. In der Folge wurde der Patient in ein Krankenhaus nach Colombo verlegt. Am 31. Dezember erfolgte eine weitere Verlegung nach Sydney. Sein Gesundheitszustand war abgesehen von einer erh?hten Temperatur stabil. Er verf?gte ?ber zwei Tiefe Wunden am rechten Oberschenkel und an der linken H?fte, sowie viele oberfl?chliche Schnitte und Prellungen am ganzen K?rper.
Am f?nften Tag des Aufenthalts im St. George Hospital zeigte sich, dass Wunden auf der linken Brustseite und der rechten Schulter mit dem Mucormykose Pilz infiziert waren. Die ?rzte entfernten das betroffene Gewebe und behandelten den Patienten mit einer hyperbaren Oxigenierung, um das Wachstum neuer Blutgef??e anzuregen. Drei Wochen sp?ter befindet sich der Australier noch immer im Krankenhaus. Die behandelnden ?rzte gehen davon aus, dass die Pilzinfektion wahrscheinlich w?hrend des Tsunami oder bei der Erstversorgung entstanden ist. Sie warnen, dass andere Betroffene der Flutwelle ebenfalls an Pilzinfektionen leiden k?nnten, die ohne eine Untersuchung von Gewebeproben wahrscheinlich unbemerkt blieben. Die behandelnde ?rztin Pamela Konecny von der St. George Clinical School erkl?rte, dass bakterielle und fungale Infektionen in den betroffenen Regionen die Anzahl der Erkrankungen und Todesf?lle erh?hen werden.
Aussender: pressetext.austria
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