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« am: 19. Februar 2005, 14:11:46 » |
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Quantentheorie gibt Antwort auf unverstandene Farbreaktion
Leiden - Die Antwort auf die Frage, warum Krustentiere vor dem Kochen schwarzblau sind und nach dem Kochen leuchtend rot sind, haben holl?ndische Forscher der Universit?t Leiden nun herausgefunden. Mithilfe einer Technologie namens Magnetresonanz-Spektroskopie konnten die Forscher um Francesco Buda nachweisen, dass es zwei Molek?le sind, die miteinander interferieren, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature nature.com .
Zwei Proteine spielen bei der interessanten Farbver?nderung eine Rolle: das Crustacyanin und das orangerote Karotin Astaxanthin. Die Tiere sehen in lebendigem Zustand schwarzblau aus, weil sich das Crustacyanin mit dem Astaxanthin verbindet und das urspr?nglich rote Astaxanthin durch die Bindung seine Lichtabsorption ver?ndert. Rote Pigmente absorbieren blaues und gr?nes Licht und reflektieren den roten Teil im Farbspektrum. Mit der Hitze beim Kochen ver?ndert Crustacyanin seine Struktur, Astaxanthin-Pigmente fallen dann weg, weil sie nicht mehr am Crustacyanin andocken k?nnen. Dann sieht das Tier frisch rot aus.
Die Forscher haben gezeigt, dass Astaxanthin-Molek?le in den Crustacyanin-Proteinen in Paaren gruppiert sind, die einander in einer X-Form kreuzen. Diese Paarbildung, so zeigen die Berechnungen, interferieren miteinander. Das f?hrt auch dazu, dass ihre Quantenenergiezust?nde sich ver?ndern. Das ist auch der Grund, warum sich die Wellenl?nge des absorbierten Lichts ?ndert. Dass es so lange gedauert hat, hinter die L?sung des R?tsels zu kommen, wundert Buda, obwohl er einr?umt, dass die Technologie erst in den vergangenen Jahren dazu in der Lage gewesen ist. Die Erforschung von Astaxanthin hat aber auch f?r die Humanmedizin gr??te Wichtigkeit, denn das Protein ist ein hochwirksames Antioxidant, das in der Medizin als Lieferant f?r nicht-wasserl?sliche Medikamente in Frage kommt. Untersuchungen haben gezeigt, dass Astaxanthin eine bis zu 550fach h?here Wirkung als Vitamin E hat, sowie eine zehnmal h?here als Beta-Karotin.
Aussender: pressetext.austria
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